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Sicherheitsbeleuchtungsanlagen


Ein Stromausfall stellt nicht nur für die Maschinen und sensible Verbraucher ein Problem dar, sondern kann auch für die Menschen eine lebensbedrohliche Situation darstellen. Um ein gefahrloses Verlassen des Gebäudes zu gewährleisten hat der Gesetzgeber normative Grundlagen für Sicherheitsbeleuchtungsanlagen geschaffen.


Dies umfasst insbesondere:


  • DIN EN 50171: Zentrale Stromversorgungssysteme

  • DIN EN 50172: Sicherheitsbeleuchtungsanlagen

  • DIN EN 50272: Sicherheitsanforderungen an Batterien und Batterieanlagen

  • VDE 0108-100: Sicherheitsbeleuchtungsanlagen

  • DIN EN 1838: Angewandte Lichttechnik - Notbeleuchtung

  • Arbeitsstättenrichtlinien ASR 3.4/3 & ASR A1.3


Üblicherweise werden Sicherheitsbeleuchtungsanlagen in drei Kategorien unterteilt:


  • Zentralbatterieanlagen

  • Einzelbatterieleuchten

  • Gruppenversorgungsgeräte



Zentralbatterieanlagen

Bei Zentralbattrieanlagen nach DIN VD 0100-566 wird die Sicherheitszentrale sowie die Batterieanlage zentral installiert. Von dort wird die Versorgung der Verbraucher übernommen. Der Anschaffungspreis ist häufig gegenüber anderweitigen Lösungen vergleichweise teurer. Ein wesentlicher Vorteil sind jedoch die verhältnismäßig geringen Wartungs- und Reparaturkosten.


Einzelbatterieleuchten

Einzelbatterieleuchten sehen das Konzept einer dezentalen Versorgung vor und sind hervorragend geeignet um bestehende Gebäude / Bereiche mit einer Sicherheitsbeleuchtung nachzurüsten. Der Anschluss erfolgt an das vorhandene AC-Leitungsnetz, die Steuerung und Überwachung der Notleuchten erfolgt über ein Wireless-Control-System. Somit sind keine zusätzlichen Kabelverlegungsarbeiten notwendig.


Gruppenversorgungsgeräte (LPS - Low Power Systems)

Gruppenversorgungsgeräte (Low-Power-Anlagen) stellen eine Kombination aus Zentral- und Einzelbatterieleuchten dar. Sie sind für die Installation innerhalb eines Brandabschnittes vorgesehen, wodurch keine teure E-30 Verkabelung notwendig ist. Gleichzeitig erfolgen die Überwachungs- und Wartungsarbeiten, wie bei der Zentralbatterieanlagen, zentral am Gerät. Gruppenversorgungsanlagen sind in der Ausgangsleistung beschränkt auf 500W - 3h bzw. 1.500W - 1h.



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